31.08.2018: ETSV Güstrow - LSG Lüssow 79 0:0 PDF Drucken E-Mail
Nach kurzer Abstinenz von der LSG aus Lüssow in einer „Rostocker“ Staffel hieß es endlich wieder Lok gegen den Dauerrivalen aus Lüssow. Beide Trainer hatten einen sehr guten Kader auf den Rasen geschickt, ein spannendes Spiel war also vorprogrammiert. Die erste Phase des Spiels gehörte den Gästen aus Lüssow und erzielten eine Feldüberlegenheit. In der 5. Minute fasste sich Riedel ein Herz und sein Schuss aus 25 Metern konnte Steinbrink mit einer „Monsterparade“ entschärfen.

Etwa ab der 20. Minute erzielte Lok ein Gleichgewicht und nahm das Spiel langsam an. In der 25. Minute rettete ein Lüssower einen Schuss von Kalinke gerade noch auf der Linie.
Jetzt begann eine Drangphase der Hausherren. Nach einem Eckball prüfte Thoms die gesamte Abwehr der Gäste. Erst rettete der Torwart glänzend und im Anschluss ein Verteidiger seinen Kopfball auf der Linie.

Die 2. Halbzeit begann so wie Coach Schreiner sich das vorstellte, Lok übernahm das Kommando. Sie erarbeiteten sich genügend Chancen um in Führung zu gehen. Kalinke und Babiarz scheiterten aber immer wieder an der dicht gestaffelten Abwehr der Gäste.
Aber auch die Lüssower hatten ihre Torgelegenheiten. Steinbrink im „Lokkasten“ musste immer auf der Hut sein und konnte manch brenzlige Situationen aber bravourös meistern. Die gefährlichste Szene dann in der 65. Minute. Als alle schon den Führungstreffer erahnten, grätschte Schultze in höchster Not in einen Schuss und konnte somit den möglichen Führungstreffer verhindern.

Die letzten Minuten gehörten wieder Lok. Das ganze Team wollte unbedingt den Sieg und machte viel Druck. Endlich liefen die Angriffe über die Außenpositionen und schon herrschte größte Gefahr. Bei mehr Konzentration in der Ausspielung der Angriffe hätte es zum erlösenden Treffer gereicht.
Das Highlight dann in der Schlussminute. Hahn flankte den Ball von der rechten Seite auf den freistehenden Murr. Der Torwart wollte retten, aber faustete den Ball unglücklich (aber wiederum glücklich) an die eigene Latte.
Kurz darauf pfiff der umsichtig pfeifende Schiri Weber aus Jürgenshagen das Spiel ab.

Fazit:
Ein sehr interessantes Spiel auf hohem Niveau und mit einem leistungsgerechten Ausgang.

Aufstellung:
Steinbrink, Bremer, Schultze, Zielke, Martens, Thoms, Kalinke, Schuldt, Babiarz, Krause, Klein, Westphal, Bitterling, Murr, Hahn

Frank Brunsendorf
 

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