26.08.2018: SV Lohmen 90 - ETSV 1:5 (0:5) PDF Drucken E-Mail
Lok hatte sich in der Sommerpause mit 5 neuen Spielern quantitativ und auch qualitativ verstärkt. Trainer Schreiner hatte bei 16 Spielern die Qual der Wahl an diesem Spieltag. In der letzten Saison wäre das ein Traum gewesen. Lok begann auch sehr zielorientiert und druckvoll. In der 8. Minute konnte Bitterling eine Hereingabe von der rechten Seite ohne Mühe aus ca. 8 Metern ins leere Tor schieben, nachdem Babiarz den Ball gekonnt weitergeleitet hatte und somit die gesamte Hintermannschaft der Lohmener irritierte.

Es waren keine 15 Minuten gespielt, da klingelte es wieder im Lohmener Tor. „Murat“ Krause setzte sich mit viel Power auf der rechten Seite durch und den Querpass verwandelte „Panki“ Klein ohne Mühe zum 2:0 für die Lokeleven.
Nur drei Minuten später fast ein Déjà-vu für den ETSV. Dieses mal passte Thoms von rechts rein und Klein machte sein rechtes Bein lang und die Kugel landete wieder im Kasten.
Ein Eckball brachte in der 24. Minute das 4:0 für Lok. Nach einem „Gewurschtel“ im Strafraum nahm sich Babiarz ein Herz und drückte den Ball per Kopf über die Linie.
Den Schlusspunkt in Halbzeit eins setzte wiederum Babiarz. Nach einem Foul an Murr verwandelte er den fälligen Strafraum gegen den ansonsten gut haltenden Keeper Arndt souverän.

Die 2. Halbzeit begann leider nicht so, wie der Trainer und die Mannschaft sich das vorgestellt hatten. In der 38. Minute landete der Ball zum Glück für Lok nur am Pfosten, zu leichtsinnig agierte die Defensive des ETSV. Der Knackpunkt dann in der 40. Minute. Gleich zweimal hintereinander landete der Ball trotz verheißungsvoller Situation nicht im Tor. Erst klatschte ein Schuss von Krause an den Pfosten und im Nachschuss rettete ein Lohmener den Nachschuss von Murr auf der Linie.
Danach verflachte das Spiel zusehends. Die Lohmener standen plötzlich besser und kamen selber zu Chancen. In der 55. Minute fiel unverhofft das Anschlusstor zum 1:5 für Lohmen. Erst krachte ein Freistoß an die Latte und den Nachschuss verwandelte dann K. Bahlmann ohne Mühe aus Nahdistanz. Selbst einen Foulelfmeter in der 61. Minute konnte Babiarz nicht verwandeln, ein Sinnbild für die schwache 2. Halbzeit des ETSV.

Fazit: Ein gelungener Auftakt des ETSV. Die 1. Halbzeit war hui, die 2. Halbzeit dann pfui (ist aber jammern auf höchsten Niveau). Die Mannschaft hat sich trotz vieler neuer Spieler schnell gefunden, weiter so.

Aufstellung: Steinbrink, Bremer, Schultze, Zielke, Martens, Bitterling, Thoms, Kalinke, Babiarz, Krause, Klein, Murr, Schmidt, Hahn, Westphal, Pawlak

Frank Brunsendorf

 

© ETSV Güstrow – Alle Rechte vorbehalten.