22.09.2017: ETSV Güstrow – TSV Thürkow 0:0 PDF Drucken E-Mail
Bei einem Spielausgang von 0:0 gibt es eigentlich nicht viel zu schreiben. Aber einige Sätze sollte man für dieses Spiel dennoch finden. Im letzten Spiel in diesem Jahr wollte Lok den Zuschauern noch richtig was bieten. Voll motiviert gingen sie daher gleich zur Sache. Doch es stellte sich schnell heraus, das wird heute nicht einfach, im Gegenteil. Vor allem die Thürkower zeigten eine enorme läuferische Bereitschaft. Immer wieder setzten sie den ballführenden Gegner unter Druck und waren in den Zweikämpfen sehr präsent.

In der 10. Minute hatten die Gäste die 1. Chance im Spiel. Die Lokabwehr war auf einem Mal löchrig und Schmitz konnte frei auf Güldenpenning zulaufen. Doch zum Glück scheiterte er an seinen Nerven.
Kurz danach meldete sich auch Lok zu Wort. Hier rettet aber der Thürkower Keeper bei einem Schuss von Schult glänzend. In der 18. Minute landete ein Kopfball von Babiarz knapp neben dem Pfosten.

Kurz nach Wiederanpfiff hatten Schult und Babiarz wiederum starke Szenen, doch irgendwie war alles nicht präzise genug, um den Torhüter zu überwinden. Die Gäste spielten ihrerseits sehr geschickt und setzten immer wieder Nadelstiche. Aber sie waren genau wie die Hausherren vor dem Tor zu ungenau in ihrem Abschluss. So auch in der 45. Minute als sie in Überzahl vor Güldenpenning auftauchten. Der Querpass verfehlte den freien Mitspieler und Lok konnte aufatmen.
In der 60. Minute der Torjubel schon auf den Lippen der Gastgeber. Babiarz Schuss segelte über die gesamte Abwehr, doch auf der Linie stand noch ein Abwehrspieler, der den Ball von besagter Linie „kratzte". Sch...... raunte es am Rande des Spielfeldes.

Wer seine Chancen nicht nutzt wird meistens bestraft. So fast geschehen in der Folgeminute. Güldenpenning wollte als letzter Mann auch Fußball spielen, was aber ordentlich schief ging. Zunächst rettet er noch gegen den freien Thürkower, doch im Nachsetzen konnte Schultze den Gästespieler nur am Trikot zupfend am Torerfolg hindern. Den fälligen Elfmeter schoss der Thürkower zum Glück an den Pfosten, was dem ETSV weiter am Leben hielt. Denn wer jetzt ein Tor schoss, hätte unweigerlich gewonnen.
Das Spiel wog im Anschluss hin und her, es war kein Spiel für schwache Nerven! Beide Teams hätten wohl noch eine Stunde spielen können, aber ein Tor hätte heute wohl keiner geschossen. Der Referee beendete dann dieses eigentlich sehr ansehnliche Spiel und das Ergebnis war leistungsgerecht.

Fazit: Ein sehr unterhaltsames Spiel für die Zuschauer. Keine Mannschaft ist in dieser Saison einfach zu bespielen. Alle haben sich verjüngt und daher werden die Spiele immer spannender.

Aufstellung: Güldenpenning, Wohlfeil, Schultze, Schmidt, Martens, Bitterling, Paszek, Babiarz, Thoms, Schult, Murr, Burchardt, Dzubiel, Pawlak

Frank Brunsendorf
 

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