15.09.2017: SG Güstrow/Liessow – ETSV Güstrow 3:4 (0:2) PDF Drucken E-Mail
Mit einer starken Truppe wollte Lok unbedingt den Sieg heute und damit in der Erfolgsspur bleiben. Nach 5 Minuten Anlauf kam Lok endlich ins Spiel und hatte durch Kalinke eine erste Schusschance, die aber Steinbrink klasse abwehrte. Aus einer kontrollierten Defensive heraus wollte Lok dann die schnellen Konter setzen.
In der 15. Minute traf Babiarz leider nur den Außenpfosten. Besser machten sie es in der 18. Minute. Paszek spielte den Ball von der Grundlinie in den Rücken der Abwehr und Schultze verwandelte mit einem Direktschuss zum 1:0 für die Rot-Schwarzen aus Güstrow.
Die gleiche Situation dann in der 32. Minute. Wieder setzte sich Paszek an der Grundlinie durch und der Ball landete auf Schultzes Fuß. Wieder nahm er den Ball direkt und es stand verdientermaßen 2:0 für Lok.

Kurz nach Wiederanpfiff dann eine umstrittene Situation. Statt einen Elfmeter (Foulspiel an Paszek) für Lok zu pfeifen, fuhr der Gastgeber einen schnellen Konter. Drews konnte sich glücklich gegen 2 Gegenspieler behaupten und den Ball nahm dann der pfeilschnelle Malchow auf und lief alleine auf Güldenpenning zu. Ohne lange zu überlegen verwandelte er diese Chance zum Anschlusstreffer.
Fast im Gegenzug wieder ein nicht gegebener Elfmeter für Lok. Dieses mal wurde Thoms im Strafraum gelegt und der Pfiff blieb wieder aus, sehr kurios!

In der 42. Minute dann Erleichterung auf Seiten des ETSV. Babiarz schickte Kalinke auf die rechte Außenbahn und von der Grundlinie aus passte er quer auf Schult. Der hatte alle Zeit und konnte sich die Ecke noch aussuchen und verwandelte zum 3:1 für Lok.
Als in der 50. Minute Murr einen Pass von Babiarz resolut zum 4:1 nutzte, wähnte sich Lok schon sicher auf der Siegerstraße. Doch weit gefehlt. Der Gastgeber schlug zurück, weil Lok seine vielen Konterchancen nicht nutzen konnte. In der 55. Minute bekam Malchow einen Pass von der Außenlinie so glücklich an sein Schienbein, dass der Ball einen Drall bekam, den Güldenpenning (rutschte noch aus) dann nicht abwehren konnte.

Ob Thoms, Paszek oder Babiarz, alle konnten ihre guten Chancen nicht zum dann sicheren 5:2 nicht nutzen. Es musste dann kommen, wie es die Fussballweisheit schreibt. Wer seine Gelegenheiten nicht nutzt, wird bestraft. So konnte Lorenz mit einen Kopfballtor in den Dreiangel (nach einem Eckball) den 3:4 Anschlusstreffer erzielen. Jetzt zitterte sich Lok zum Schlusspfiff, was völlig unnötig war.

Fazit: Ein Zittersieg, der hätte so nicht sein müssen. Bei mehr Konzentration im Abschluss wäre der Sieg rechtzeitiger und höher ausgefallen.

Aufstellung: Güldenpenning, Bremer, Schultze, Schmidt, Martens, Murr, Kalinke, Schult, Paszek, Babiarz, Thoms, Brück, Pawlak

Frank Brunsendorf

 

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