11.08.2017: ETSV Güstrow – FSV Krakow am See 3:0 (2:0) PDF Drucken E-Mail
Mit vollem Dampf wollte Lok endlich in die neue Saison (nach altem Spielmodus) starten. Der KFV hat sich wieder für den altem Spielrhytmus (Sommer-Frühjahr und Winterpause) entschieden. Neu sind auch einige Spieler beim ETSV, die vom "randgüstrower" Verein Bölkower SV hinzugestoßen (Bölkow hatte für diese Saison keine Ü35 Mannschaft gemeldet) sind.

Zu Beginn zeigten die besagten Spieler gleich, dass sie für Lok eine Verstärkung für die Saison sein sollten. Eine tolle Kombination leitet Kalinke über die linke Seite ein. Thoms bediente dann von der Grundlinie den völlig freistehenden Burchard und der hatte keine Mühe in der 3. Minute die 1:0 Führung zu erzielen.
Lok ließ nicht locker und setzte nach. Ein eher harmlosen Schuss ließ der Krakower Keeper nach vorne abprallen und Pawlak schob in der 5. Minute die Kugel im Fallen zum 2:0 über die Grundlinie. Den anwesenden 60 Zuschauern (trotz anhaltenden Nieselregen) gefiel dieser Beginn.

Krakow war sichtlich geschockt und zog sich tief zurück, um keinem Debakel ausgeliefert zu werden. Ihre Taktik war goldrichtig, denn Lok fand in der Folgezeit keine effizienten Mittel, um die Abwehr auszuhebeln. Immer wieder liefen sie über die Mitte an oder die Pässe landeten im Nirwana. Die Gastgeber blieben weiterhin drückend überlegen und Krakow kam kaum vor das Loktor. Nicht dass der Gastgeber sich keine Chancen herausspielten, aber diese wurden zu leichtfertig vergeben.

Auch in der 2. Halbzeit änderte sich zunächst nichts in spielerischer Hinsicht, außer dass Krakow in der 43. Minute den 1. Torschuss zu verzeichnen hatte.
In der 48. Minute endlich wieder eine gute Aktion über die Außenseite. Eine Flanke legte Kalinke gekonnt auf Thoms ab, doch dessen Direktschuss strich über das Gebälk.
Als Schult versuchte die Fäden in die Hand zu nehmen, wurde das Lokspiel wieder gefälliger.
In der 50. Minute ein Achtungszeichen der Gäste. Altmann hatte eine gute Chance, doch sein Schuss strich zum Glück knapp am linken Pfosten vorbei.

Nachdem Krakow ab der 60. Minute auch noch in Unterzahl zu Ende pielen musste, drückte Lok noch verstärkter auf das Krakower Tor. Doch es sollte bis zur 70. Minute dauern, ehe Schult mit einem klugen Heber Rückwardt im Krakower Tor das 3:0 erzielen konnte. Zum Glück pfiff danach der junge und sehr gut leitende Schiri Steben das Spiel ab, denn nicht nur das Spiel war nicht wirklich ansehenswert, auch das Wetter tat sein übriges.

Fazit: Ein deutlicher Sieg gegen wirklich tapfer und sehr fair spielende Gäste aus Krakow. Der Coach hat eine gute Truppe in diesem Jahr an Bord, die sicherlich noch einen kleine Feinschliff braucht, um wieder ganz oben mitspielen zu können.

Aufstellung: Martens, Bremer, Westphal, Schultze, Schmidt, Kalinke, Bitterling, Babiarz, Pawlak, Thoms, Burchard, Mater, Schult, Brück

Frank Brunsendorf

 

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