12.05.2017: SV Teterow – ETSV Güstrow 2:0 (1:0) PDF Drucken E-Mail
Herrlichster Sonnenschein und ein perfekter Rasenplatz luden zum Spitzenspiel des Tages ein. Der heutige Coach Santowski briefte die Lokjungs vor dem Spiel eindeutig auf die Konterstärke der Gastgeber. Einige hatten wohl nicht richtig hingehört, denn in der 6. Minute liefen die Eisenbahner in solch einen Konter. Vorne den Ball zu leicht verloren und dann ging alles schnell. Ein kluger Rückpass von der Grundlinie verwertete Frenz völlig alleinstehend zur 1:0 Führung für Teterow. Lok ließ aber den Kopf nicht hängen und eroberte nach und nach die Feldüberlegenheit.

In der 15. Minute hatte Paszek eine Möglichkeit, doch sein Nachschuss aus kurzer Distanz, nach einem Freistoß von Babiarz, hatte nicht genügend Power und der Torwart klärte ohne Mühe.
In der 20. Minute wieder ein Konter der Gastgeber. Doch dieses Mal verfehlte der Abschluss knapp das Gehäuse.
Mater hatte in der 1. Halbzeit die letzte Gelegenheit zum Ausgleich. Sein Schuss segelte knapp über die Latte.

Auch in der 2. Halbzeit war Lok tonangebend. Als Dzubiels Freistoß in der 39. Minute genau auf dem Kopv von Paszek landete, war der Torjubel eigentlich schon zu hören. Aus gut 5 Metern segelte der Kopfball aber denkbar knapp am Pfosten vorbei.
Teterow setzte weiter auf ihr gewohntes Konterspiel. In der 49. Minute dann der nächste Nackenschlag für Lok. Wieder wurde der Ball in der Vorwärtsbewegung leichtfertig verloren und Frenz setzte zum Solo an. Nachdem auch Güldenpenning im Zweikampf auch noch den „Kürzeren" zog, konnte Frenz die Kugel ins leere Tor zum 2:0 einschieben.

In der Folgezeit machte Lok Druck, um den Ausgleich noch zu erzielen. Mit viel Kampfgeist sollte dieses gelingen. Doch es fehlte im Abschluss der notwendige Biss und Schiri Lang hatte auch nicht seinen besten Tag. Zweifelhafte Entscheidungen auf beiden Seiten brachten kurzzeitig unnötige Hektik ins Spiel.
Murr hatte noch mit 2 Kopfbällen die Chance zur Resultatsverbesserung. Bei einem Kopfball fehlte der notwendige Druck hinter dem Ball, denn somit konnte der Keeper die Chance gerade noch vereiteln. Beim anderen Kopfball rettete die Latte für Teterow.
Das war es dann leider auch schon, Teterow war cleverer und ging daher als Sieger vom Platz.

Fazit: Lok versuchte alles, aber es fehlt halt zur Zeit der Knipser. Teterow konterte clever und nutzte seine Chancen eiskalt.

Aufstellung: Güldenpenning, Dzubiel, Westphal, Schultze, Ahlberg, Schmidt, Mater, Bitterling, Paszek, Babiarz, Murr, Pawlak, Hanke

Frank Brunsendorf

 

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