07.04.2017: ETSV Güstrow – SV Lohmen 5:0 (0:0) PDF Drucken E-Mail
Zu Gast war heute der sogenannte „Angstgegner" SV Lohmen. Gerade gegen dieses Team zeigt sich der ETSV immer von der schlechtesten Seite. Auch heute begann diese Partie so, wie die letzten Spiele immer abliefen. Gegen sehr tief stehende Gäste fand Lok zunächst keine Mittel den Abwehrgürtel zu knacken. Zu oft wurde durch die Mitte agiert, statt über die Außenpositionen die Abwehr zu überspielen. Dazu kamen viele Abspielfehler und technische Defizite bei den Ballannahmen.

In der 11. Minute hatte Babiarz eine Doppelchance. Doch sein Kopfball und der anschließende Nachschuss aus Nahdistanz konnte der Keeper entschärfen.
Kurze Zeit später stand Babiarz wieder im Fokus des Spiels. Völlig frei vor dem Torwart wollte er diesen tunneln, was aber misslang. Das war es aber auch schon in 1. Halbzeit.

Nach einer Standpauke vom Trainer Schreiner kam Lok wie verwandelt aus der Kabine. Endlich wurden Angriffe zielstrebiger vorgetragen. Leider mußte auf Lohmener Seite D. Höppner verletzungsbedingt das Feld verlassen und Lok spielte den Rest des Spiels in Überzahl. In der 47. Minute die Erlösung. Ein eher harmloser Schuss von Schultze wurde von der Abwehr abgefälscht und landete ohne Eingriffsmöglichkeit des Torwarts in der rechten unteren Ecke zur 1:0 Führung.
Jetzt war der Bann gebrochen und Lok setzte energisch nach. Der routinierte Ramm setzte sich auf der rechten Außenlinie durch und sein kluger Rückpass verwertete Babiarz in der 50. Minute dieses Mal ohne Mühe.

Nur eine Minute später der endgültige K.O. für Lohmen. Mater drängte vehement in den Strafraum und sein Querpass landete bei Paszek, der nur noch ins leere Tor einschieben brauchte. Jetzt ging es Schlag auf Schlag. In der 54. Minute brachte Babiarz das Kunststück fertig, frei aus 4 Metern übers Tor zu schießen, großes Tennis!
Im Gegenzug hatte Lohmen seine erste und letzte Chance im Match, doch Güldenpenning rettete im 1 gegen1 in höchster Not.

Dann der Showdown in der 57. Minute. Zu einem an Paszek verursachten Strafstoß wechselte Schreiner das Geburtstagskind Pawlak ein, der den Strafstoß dann auch souverän verwandelte und so sich selber ein tolles Geburtstagsgeschenk machte.
Den Schlusspunkt setzte Babiarz in der 65. Minute. Zentral und freistehend zirkelte er die Kugel ins rechte Eck und markierte damit den 5:0 Endstand.

Fazit: Ein erquälter Sieg, der nur durch ein Umschalten in den Köpfen nach der Halbzeitpause so entstand. Erfreulich war der Auftritt unserer Oldies um E. Mauer, M. Ramm und W. Hanke. Sie machten ihre Sache gut und trugen wesentlich zum Sieg bei.

Aufstellung: Güldenpenning, Bremer, Schultze, Schmidt, Mater, Bitterling, Martens, Paszek, Babiarz, Labus, Mauer, Ramm, Hanke, Pawlak

Frank Brunsendorf

 

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