24.03.2017: ETSV Güstrow – Güstrower SC 2:0 (1:0) PDF Drucken E-Mail
Der Klassiker auf Borwinseck zog wieder einmal über 100 Zuschauer an. Dazu noch bestes Wetter, was will man am Freitagabend noch mehr erwarten. Es gab kein langes Abtasten, das wollte auch keiner am Spielfeldrand sehen. Schon die 1. Gelegenheit nutzte Lok zur Führung. Ein toller Pass von Westphal auf Babiarz nutzte dieser, um seine ganze Klasse zu zeigen. Zuerst den Ball klug mitgenommen, dann energisch gegen seinen Gegenspieler durchgesetzt und letztendlich noch kompromisslos abgeschlossen.

Aber der GSC zeigte sich nicht geschockt und wollte seinerseits auch Akzente setzen. Doch Seligers Schuss in der 8. Minute verfehlte doch deutlich das Ziel.
In der 23. Minute lag der Torjubel bei den Lokanhängern wieder auf den Lippen. Paszek und Babiarz tanzten im Strafraum ihre Gegner aus, doch der Abschluss war dann doch zu harmlos.
Der GSC versucht das Spiel an sich zu reißen, doch die Abwehr von Lok stand sehr stabil und ließ keine Chancen zu. Eine Lücke tat sich dann noch für den GSC auf. Güldenpenning musste beim Herauslaufen Kopf und Kragen riskieren, um nicht den Ausgleich kassieren zu müssen. Das war es aber auch mit dem GSC in der 1. Halbzeit.

In der Folgezeit taten sich immer Lücken im Mittelfeld beim GSC auf, die Lok mit schnellen Kontern ausnutzen wollte. So waren plötzlich Babiarz und Bitterling völlig frei, doch der Schiri Hohler pfiff hier zu Unrecht ab, da er eine Abseitsstellung erkannt haben wollte. Dann folgten 2 Eckbälle durch Bitterling, die Paszek mit tollen Kopfbällen nutzen wollte. Doch der GSC-Keeper „Manu" Basiuk zeigte trotz großer Schmerzen (Ellenbogen) sein großes Können und entschärfte diese Möglichkeiten zur Entscheidung.

In der 69. Minute hofften alle auf den Elfmeterpfiif, nachdem Paszek zu Fall kam. Noch verweigerte der Schiri den Pfiff. Doch in der 70. Minute zögerte der Schiri nicht mehr, nachdem Murr regelwidrig von den Beinen geholt wurde. Den fälligen Strafstoss verwandelte Babiarz eiskalt und krönte damit seine tolle Leistung an diesem Abend. Da auch die Dunkelheit schnell zunahm, pfiff der Schiri nicht mehr an und Lok ging als Sieger aus diesem wiederum spannenden Derby vom Platz.

Fazit: Kein schön herausgespielter Sieg, aber das war auch nicht in diesem Derby zu erwarten. Die Mannschaft mit den besseren Chancen gewann am Ende verdient.

Aufstellung: Güldenpenning, Bremer, Schultze, Schmidt, Westphal, Mater, Bitterling, Martens, Paszek, Babiarz, Labus, Wohlfeil, Murr, Ahlberg, Mauer, Pawlak

Frank Brunsendorf
 

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