17.03.2017: KSG Lalend./Wattm. – ETSV Güstrow 0:3 (0:1) PDF Drucken E-Mail
Raus aus dem Hallenmief und raus an die frische Luft, endlich wieder richtigen Fussball spielen. Die Jungs vom ETSV freuten sich wie kleine Welpen, die man zum ersten Mal von der Kette läßt.
Von Anfang an war vor allem der tolle Teamspirit zu spüren. Dies war auch die Grundlage für eine spielerisch tolle 1. Halbzeit. Leider konnten sie sich nicht mit einem frühen Tor belohnen. Immer wieder störte ein Lalendorf Bein beim Abschluss.

In der 23. Minute löste Paszek die Anspannungen mit dem 1:0 Führungstreffer. Schultze bediente aus der eigenen Hälfte heraus den startenden Paszek und der schloss mit Übersicht zur Führung ab. Die Dämmerung setzte langsam ein und die Halbzeitpause war dem entsprechen auch sehr kurz.
Mit Beginn der 2. Halbzeit wollte plötzlich auch Lalendorf mitspielen. Davon überrascht ließ der ETSV in der 37. Minute auch eine gefährliche Situation zu, bei der Martens den einschussbereiten Werner gerade noch so am Abschluss stören konnte.
Die Lokspieler zogen sich jetzt unverständlicherweise weiter zurück, um mit schnellen Kontern die Abwehr zu überlisten. Dabei hatten sie bis zu diesem Zeitpunkt das Mittelfeld voll im Griff. Von den Gastgebern kam leider wenig, nur die typische Kampfbereitschaft ließen sie erkennen. Zum Glück zeigten die Lokjungs sich wenig beeindruckt und kamen wieder präsenter ins Spiel zurück.

In der 60. Minute krönte Schultze seine tolle Leistung mit dem nächsten Treffer für Lok. Ein schönes Solo bis in den Strafraum hinein beendete er dann auch mit Blick auf die entblößte Ecke und schob die Kugel ins linke untere Eck ein.
Eigentlich hätte Schiedsrichter Schilling abpfeifen müssen, denn die Dunkelheit war schon zu weit fortgeschritten, die Verletzungsgefahr schritt immer weiter voran.
Als fast gar nichts mehr ging, erhöhte Lok noch auf 3:0. Babiarz bediente im Strafraum Paszek und der spielte sein ganz Können aus und mit Hilfe des Innenpfostens stellte er den Endstand von 3:0 her.
Der Schiri pfiff dann endlich ab und die Spieler mussten aufpassen, um nicht noch über eine Graswurzel zu stolpern, Game over.

Fazit: Auf diese Leistung kann der ETSV in dieser „Spaßrunde" aufbauen. Die Jungs hatten Spaß, kein „Gemecker", alle zogen an einem Strang und kämpften füreinander. Weiter so!

Aufstellung: Güldenpenning, Bremer, Schultze, Schmidt, Westphal, Mater, Bitterling, Martens, Paszek, Babiarz, Labus, Ramm, Mauer, Pawlak

Frank Brunsendorf

 

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