09.09.2016: SG Liessow/Güstrow – ETSV Güstrow 0:0 PDF Drucken E-Mail
Zum Halali der Saison 2016 ging es zur SG Liessow/Einheit Güstrow. Lok begann das Spiel mit 10 Spielern, das sagt eigentlich vieles aus. Da es nur noch um die so genannte goldene Ananas ging, sollte der Ehrgeiz zwar noch da sein, aber in Wirklichkeit wollte man (ohne den absoluten Biss) nur noch ein gutes Spiel abliefern. Nach gut 10 Minuten stieß Ahlberg (in Arbeitskluft anreisend) zum Team dazu.
Das Spiel begann, den Temperaturen entsprechend, sehr schleppend. Lok begann gewohnt spielbestimmend und erarbeitete sich zusehends Chancen. In der 14. Minute landete ein Freistoß von Babiarz leider nur am Pfosten. In der 30. Minute wurde ein Kopfball von Babiarz noch von der Linie gekratzt.

In der 2. Halbzeit erhöhte Lok den Druck, um die 3 Punkte vorzeitig unter Dach und Fach zu bringen. Doch die Gastgeber wehrten sich energisch und hielten kämpferisch dagegen. Lok mußte in der Abwehr auf der Hut sein, um nicht in einen gefährlichen Konter zu laufen.
In der 49. Minute hatte Murr eine Gelegenheit. Doch sein Schuss aus der Drehung strich knapp übers Tor.
Jetzt wurde die Deckung des ETSV gelockert, um noch mehr Druck auszuüben. Das polnische Duo Babiarz und Paszek zog immer wieder an den Ketten. In der 56. Minute überköpfte Babiarz den herauslaufenden Keeper. Bei dieser Aktion wurde er klar vom Keeper behindert, ein Strafstoß wäre hier die richtige Entscheidung.

Die Chancen für Lok häuften sich. In der 60. Minute scheiterte Murr mit einem Kopfball wiederum nur knapp. Kurz darauf setzte Paszek aus 25 Metern einen Schuss an den Pfosten, der Pfosten wackelt wohl heute noch. Den nachfolgenden Volleyschuss konnte Babiarz nicht nutzen, obwohl das Tor leer war und er freie Schussbahn hatte.
Bis zur letzten Sekunde drängte Lok auf den Siegtreffer, doch das Spiel hätte wohl noch eine Stunde dauern können, einen Treffer hätten sie wohl heute nicht mehr erzielt.

Fazit: Der Wille war da, aber es sollte einfach nicht mehr klappen. Saison abhaken und nächstes Jahr mit neuem Schwung wieder angreifen. Der 3. Platz in der Endabrechnung ist trotzdem ein beachtlicher Erfolg. Zu viele Ausfälle in der laufenden Saison verhinderten ein noch besseres Abschneiden.

Aufstellung: Güldenpenning, Schmidt, Paszek, Babiarz, Schultze, Ahlberg, Bremer, Martens, Pawlak, Krumm, Murr

Frank Brunsendorf
 

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