10.06.2016: ETSV Güstrow – SG Güstrow/Liessow 3:0 (2:0) PDF Drucken E-Mail
Gegen die noch sieglose SG aus Güstrow und Liessow mussten heute ohne wenn und aber 3 Punkte her. Mit dieser Einstellung ging Lok auch zu Werke. Für die Platzverhältnisse sah das Spiel der Gastgeber sehr gefällig aus. In der 11. Minute schaffte Lok die frühe Führung. „Schorni" Murr setzte sich mit enormen Willen auf der rechten Seite und passte in Richtung Fünfmeterraum. Der Torwart konnte den Pass nicht entschärfen und so ließ sich Andreas Bitterling nicht lumpen und schob die Kugel ins verwaiste Tor der Gäste zum 1:0 für die Gastgeber.

Lok machte weiter Druck und das sollte sich in der 18. Minute auszahlen. Steffen Krumm wieder über die Außenbahn kommend bediente Andre Mater. Der ließ den Ball von der Brust abtropfen und der Keeper konnte nur noch hinterher schauen.
Die Abwehr um die Achse Dzubiel/Schultze waren heute arbeitslos, zu harmlos waren die Gäste. In den folgenden Minuten hatten Martens und Murr Riesenchancen, doch es fehlte die nötige Abgeklärtheit.

Auch die 2. Halbzeit begann so, wie die 1. Hälfte endete. In der 40. Minute wieder Krumm über links und Murr schoss den Ball an den Pfosten. Auch den 1. Nachschuss setzte er an den Pfosten. Im 2. Nachsetzen vergab dann Bremer mit einem Schuss an den das Außennetz. Als ob es nicht reichte, köpfte Murr einen Kopfball nach Flanke Suckow an die Latte.
Doch in der 55. Minute wieder ein Torjubel auf Seiten des ETSV. Bitterling überflankte klug die Abwehr und Suckow verwandelte völlig allein gelassen zum 3:0 für Lok.

In der 58. Minute wieder einen Aluminiumtreffer für Lok. Einen Freistoß von Suckow wollte er per Kopfball verwandeln, doch der Ball landete an der Latte. Übrigens war das Foul vorher klar im Strafraum passiert, so dass es eigentlich Elfmeter hätte geben müssen.
In der Schlussminute verweigerte der Schiri wieder einen Elfmeter. Diesmal übersah er ein klares Handspiel, das alle auf dem Feld und am Spielfeldrand sahen, außer dem besagten Schiri nicht.

Fazit: Ein Sieg der höher ausfallen müsste. Zu deutlich war die Überlegenheit der Lokjungs. Aber 4x Aluminium und ein inakzeptabler „Rasen" verhinderte dieses Unterfangen. Trotzdem waren schöne und schnelle Spielzüge zu sehen, die für die nächsten Spiele Basis sein sollten.

Aufstellung: Güldenpenning, Martens, Dzubiel, Schmidt, Mater, Schultze, Bremer, Bitterling, Suckow, Murr, Krumm, Harloff, Hanke, Pawlak, Ahlberg

Frank Brunsendorf

 

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