22.04.2016: KSG Lalend./Wattm. – ETSV Güstrow 1:1 (0:0) PDF Drucken E-Mail
Die äußerlichen Bedingungen für ein schönes Fußballspiel waren heute alles andere als ideal, ein knüppelharter Platz verhinderte dieses im Keim. Trotzdem versuchte Lok spielerisch zum Erfolg zu kommen. Aber auch dies stellte sich als sehr schwierig heraus. Die Gastgeber stellten zudem eine eisenharte Abwehr, gegen die der ETSV sich sehr schwer tat. Lalendorf hingegen spielte einen einfachen und den Platzverhältnissen angepassten Fußball. Mit langen Bällen in die Spitze „umschifften" sie das holprige Mittelfeld. So hatten sie auch die erste Chance im Spiel. Doch Bua Güldenpenning war wachsam und entschärfte die Situation.
Spielerisch gab Lok trotzdem den Ton weiterhin an. Aber das nötige Quäntchen Präzision und Entschlossenheit fehlte. So wurde auch Paszeks Schuss in der 27. Minute noch von der Linie gekratzt. Immer wieder bissen sich die Lokspieler an der kompromisslosen Abwehr die Zähne aus.

Auch mit Beginn der 2. Halbzeit änderte sich nichts am Spielverlauf. Lok blieb spielbestimmend und Lalendorf verteidigte geschickt. Mitten in einer großen Druckphase von Lok platzte die Abwehr. Aus einer eher ungefährlichen Situation heraus sagte Streeb "Danke" und nutzte seine Chance in der 57. Minute eiskalt.
Wie zur Salzsäure erstart schauten die Lokspieler der Kugel hinterher und es stand überraschend 1:0 für die Gastgeber. Als ob der ETSV diese Situation bräuchte, jetzt wachten alle auf und gaben alles um der drohenden Niederlage entgegen zu stemmen. Wie eine Lawine rollten jetzt die Angriffe des ETSV. In der 62. Minute wurden sie schließlich belohnt. Paszek nutzte die ihm bietende Gelegenheit und hämmerte die Kugel unhaltbar zum 1:1 in die Maschen.
In der Folgezeit stand dann der Schieri im Mittelpunkt des Geschehens. Zuerst übersah er ein klares Handspiel im Strafraum und der letzten Spielminute ein Foulspiel an Paszek. Das wären noch klare Gelegenheiten, um das Spiel zu Gunsten des ETSV zu drehen.

Fazit: Eine klasse kämpferische Einstellung wurde leider nicht belohnt. Aber gegen die robusten Lalendorfer, den grottigen Platz und den unglücklichen Entscheidungen des Schieris war leider nicht mehr drin.

Aufstellung: Güldenpenning, Schmidt, Schultze, Martens, Mater, Dzubiel, Bitterling, Suckow, Babiarz, Leutner, Paszek, Murr, Ahlberg, Westphal, Hanke, Bremer

Frank Brunsendorf

 

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