15.04.2016: ETSV Güstrow – TSV Thürkow 2:0 (1:0) PDF Drucken E-Mail

Trotz schlechter Wettervorhersage tummelten sich viele Zuschauer am Spielfeldrand, wer hätte das gegen Thürkow gedacht. Auch unser heutiger Gegner, der TSV Thürkow, kam zahlreich und mit einem aufgefrischten Heer zur Schlacht am Borwinseck. Wie in den letzten Spielen zuvor, begann Lok vehement seine Angriffe vorzutragen. Sehr ansehnlich sahen die Spielzüge aus und so war es auch keine Überraschung, dass Lok in der 8. Minute in Führung ging.
Ein Eckball von Suckow durchwanderte die gesamte Innenverteidigung und Kapitän Bitterling ließ sich nicht lumpen und schob die Kugel unbedrängt aus 5 Metern ins leere Tor ein.

Die Gäste lauerten in ihrer Abwehrstellung auf Konter. In der 15. Minute hatten auch sie eine gute Möglichkeit zum Torerfolg. Puh sagten sich viele Lokspieler, nachdem der Ball knapp am langen Pfosten vorbei segelte. Auch Lok erspielte sich einige Gelegenheiten, die aber nicht konsequent genug ausgespielt wurden.
Unverständlich der Bruch des bis dahin tollen Kombinationsfussballes der Lokspieler. Einige Spieler verfielen in alte Strukturen und machten das Spiel mit ihrer Spielweise langsam oder versuchten mit ungenauen langen Bällen die Abwehr zu überraschen. So gewinnt man in dieser Staffel keinen Blumentopf mehr.

Die 2. Halbzeit sollte Besserung bringen, so die Idee der Trainer und der Lokspieler.
Es sah auch gut aus, denn Neuzugang Bremer erhöhte gleich nach dem Wechsel auf 2:0 für Lok. Leutner legte vor und Bremer nahm den Ball volley und ließ dem Keeper wenig Abwehrmöglichkeiten.
Leutner stand in der 39. Minute wieder im Mittelpunkt. Zuerst ließ er im Zweikampf 2 Gegenspieler alt aussehen, aber seine Hereingabe von der Grundlinie erahnte der Keeper und entschärfte mit einer Fußabwehr die Aktion.
Als Suckow in der 50. Minute völlig frei vor dem Keeper stehend das Tor nicht traf, läutete die dies Spielweise bis zum Abpfiff ein. Zu unkonzentriert und desorientiert spielten sie jetzt bis Ende der Partie. Wenn die Gäste sich ein wenig cleverer anstellten, hätten sie bestimmt noch das Anschlusstor erzielt.
Dann hatte auch der ansonsten umsichtig pfeifende Schieri Lüdeking 2 Szenen, wo er kräftig daneben lag. Beide Male pfiff er Angriffe auf beiden Seiten ab, wo die Spieler auf beiden Seiten frei durch wären und keine Abseitspositionen vorlagen.

Fazit: Ein zum Schluß dreckiger Arbeitssieg, so kann man das Spiel und das Ergebnis beurteilen. Wenn die Jungs das Niveau der ersten Minuten jeder Halbzeit bloß länger so hochhalten könnten, ja denn wäre.... !!!

Lok spielte mit:
Güldenpenning, Westphal, Dzubiel, Krumm, Schultze, Mater, Suckow, Bitterling, Babiarz, Murr, Paszek, Leutner, Ahlberg, Schmidt, Bremer

Frank Brunsendorf

 

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