10.04.2016: SV 90 Lohmen – ETSV Güstrow 0:6 (0:4) PDF Drucken E-Mail
Die Jungs von Lok hatten heute nur ein Ziel, den Fluch von Lohmen endlich zu besiegen. Sicherlich war die frühe Anstoßzeit immer ein Vorteil für Lohmen, das darf aber keine Ausrede für die letzten schwachen Ergbnisse in Lohmen sein. Mit viel Engagement und einigen taktischen Umstellungen wollte Lok die Partie angehen und sie setzten dies auch eindrucksvoll um. Immer wieder stand Klaus Dieter Arndt im Lohmener Tor im Mittelpunkt des Geschehens.

Der Ball lief zügig durch die eigenen Reihen und Chancen ergaben sich dadurch zwangsläufig. Alleine Arndt war es zu verdanken, dass Lohmen nicht frühzeitig in Rückstand geriet. Doch in der 10. Minute war aber auch er machtlos. Einen Schuß von Suckow konnte er noch abwehren, doch der Nachschuss von Babiarz war nicht mehr haltbar.
In der 15. Minute Aufregeung im Strafraum des ETSV Güstrow. Einen kleinen Moment der Unachtsamkeit hätte ein Lohmener fast bestraft, doch Bua Güldenpenning konnte mit letzter Mühe den Ball über die Latte lenken.
Das war es aber auch mit der Herrlichkeit des Lohmener Fussballs an diesem Tage. In der 23. Minute schlug Lok wieder entscheidend zu. Wieder klatschte Arndt einen Schuss von Babiarz nach vorne ab und Murr war zur Stelle und markierte das hoch verdiente 2:0 für Lok.
Ein wunderschönes Tor gelang Dzubiel in der 27. Minute. Eine wohl eher als Flanke gedachter Ball senkte sich so genial, dass er sich für Arndt unhaltbar im langen Eck senkte. Das war die Vorentscheidung, das war heute allen Anwesenden klar. Als krönenden Abschluss einer super Partie des ETSV in Halbzeit 1 markierte Babiarz mit einem Kopfball das 4:0 in der 31. Spielminute.

Auch nach der Halbzeitpause machte Lok weiter Dampf. In der 38. Minute erzielte Mathias Rüsing mit einem sehr schönen Kopfball sein 1. Tor für die Jungs vom Borwinseck und markierte damit das 5:0 für die Gäste. Mit der sicheren Führung im Rücken ließ es der ETSV in der Folgezeit ein wenig ruhiger angehen. Auch der Lattenknaller von Leutner in der 40. Minute konnte den Leistungsabfall nicht wegwischen.
Den Abschluss zum 6:0 des ETSV in der 60. Minute erzielte wieder Rüsing. Dieses Mal überlupfte er Arndt in "abgewichster" Manier und krönte damit seine Leistung in der Sturmspitze.

Fazit: Den Sieg gegen Lohmen sollte man nicht überbewerten, da einige Stammspieler bei den Gastgebern fehlten. Der Sieg hätte auch wesentlich höher ausfallen können (u.a. verschossener Elfmeter). Tom Suckow überzeugte auf seiner neuen Position im linken Mittelfeld. Es war schön für die Seele, endlich diesen mysteriösen Fluch von Lohmen besiegt zu haben.

Für Lok siegte: Güldenpenning, Martens, Schmidt, Schultze, Dzubiel, Westphal, Suckow, Bitterling, Babiarz, Paszek, Murr, Ahlberg, Hanke, Rüsing, Leutner

Frank Brunsendorf



 

© ETSV Güstrow – Alle Rechte vorbehalten.