01.04.2016: ETSV Güstrow – FSV Krakow am See 3:2 (1:0) PDF Drucken E-Mail
Endlich wieder raus aus den miefigen Hallen und Rasenfußball bei guten äußeren Bedingungen spielen, dass sollte mit dem 1. Punktspiel gegen Krakow so geschehen.
Diese Saison beginnt mit einer gravierenden Änderung. Beide Teams können 5 Auswechselspieler stellen, die ununterbrochen ein- und ausgewechselt werden können. Dieses Pilotprojekt läuft probeweise für die jetzige Saison. Beide Teams liefen mit einer guten Besetzung auf, somit war eine erste Standortbestimmung für beide Mannschaften garantiert.
Lok übernahm von Anfang an die Initiative in diesem Spiel, ohne aber in der Anfangsphase wirklich gefährlich zu werden.
Eine erste gute Szene in der 10. Minute, als Paszek eine Flanke von Suckow direkt abschließen wollte. Der Ball strich aber ein gutes Stück über die Latte des Gegners.
In der Folgezeit ließ der ETSV den Ball gut durch die eigenen Reihen laufen, was fehlte war der Torerfolg. Die Jungs vom Borwinseck mussten bis zur 34. Minute warten, ehe Murr den Bann brach. Wieder war Suckow der Vorlagengeber. Seine Flanke über die Abwehr nahm Murr gekonnt an und schloss mit einem Volleyschuss zum 1:0 für den Gastgeber ab. Mit diesem Resultat ging es dann auch in die Kabinen.

Den ersten Aufreger in der 2. Halbzeit gab es in der 45. Minute. Nach einem riskanten Rettungsversuch von Wohlfeil im Strafraum pfiff Schieri Schilling, aber keiner wußte an der Seitenlinie auf was er entschieden hat. Es gab schließlich einen indirekten Freistoß für Krakow, da Güldenpenning den „Rückpass“ aufgenommen hatte. Den anschließenden Freistoß aus 10 Metern konnte die Lokabwehr aber zum Glück entschärfen.
Ruhiger wurde es erst ab der 54. Minute. Nach einer präzisen Flanke von Murr vollendete Suckow konsequent zur 2:0 Führung. Als Bitterling nach Vorlage von Ramm zum 3:0 erhöhte, sollte das Spiel eigentlich entschieden sein.

Da hatte man aber die „Rechnung ohne den Wirt gemacht“. Durch taktische Auswechslungen und dem zu sicheren Gefühl der deutlichen Führung, schlug „Inge“ Lange plötzlich zu und erzielte mit einem schönen Kopfball den 1:3 Anschlusstreffer in der 62. Spielminute. Plötzlich kam unnötigerweise Hektik im Lokspiel auf. Zu groß wurden die Lücken in der Defensive, so dass Krakow ein wenig Oberwasser bekam. Resultierend daraus fiel der 2:3 Anschlusstreffer in der 69. Minute. Gegen den klasse getretenen Freistoß von Schulz hatte Güldenpenning keine Chance.
Die Minuten der Nachspielzeit wurden dann noch unnötigerweise zu einer Zitterpartie.
Doch es passierte zum Glück nicht mehr viel und Lok konnte verdientermaßen den Platz als Sieger verlassen.

Lok spielte mit: Güldenpenning, Schmidt, Schultze, Martens, Mater, Babiarz, Bitterling, Krumm, Paszek, Murr, Suckow, (Leutner, Ramm, Rüsing, Wohlfeil)

Fazit: Ein Spiel, das aufschlussreich für die kommenden Partien sein wird. Es gibt noch einige taktische Szenen zu analysieren, die u.a. die Stabilität über die gesamte Spieldauer verbessern soll.

Frank Brunsendorf
 

© ETSV Güstrow – Alle Rechte vorbehalten.