19.12.2014: 9. Lokschuppenpokal mit eigenem Sieg PDF Drucken E-Mail
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Nach fünf Jahren siegt wieder der ETSV Güstrow

Beim 9. Lokschuppenpokal der Alten Herren am Freitagabend gewann Gastgeber ETSV Güstrow alle seine Spiele und erntete den Wanderpokal „gläserne Lokomotive“ verdient. Alle sieben Gastmannschaften erkannten dies bei der Siegerehrung neidlos an.

Mit zwei Viererstaffeln startete die Vorrunde in dieses Turnier. Dabei bezwang der gastgebende ETSV in Staffel A zu Beginn Neuling SG Fiko Rostock mit 3:1 und legte gegen den TSV Bützow mit 5:1 nach. Gegen die FK Kuhs wurde es nach schneller 2:0 Führung noch eng. Kuhs erspielte den zwischenzeitlichen Ausgleich, musste sich jedoch zum Ende der für die Alten Herren langen Spielzeit von 14:09 Minuten mit 3:2 geschlagen geben. Da Fiko nach der Auftaktniederlage gegen Bützow und Kuhs gewann, folgten die Rostocker dem ETSV ins Halbfinale. Die Freizeitkicker Kuhs siegten gegen Bützow und wurden Gruppendritter, vor den ehemaligen Eisenbahnern aus Bützow.
In der Staffel B gewann Pokalverteidiger ESV Lok Rostock die drei Partien und wurde Gruppensieger. Die Minimalisten vom FC Aufbau Sternberg wurden mit zwei Siegen Gruppenzweiter. Veritas Wittenberge, diesmal mit Rumpftruppe antretend, musste sehr zeitig Federn lassen und rangierte auf Gruppenplatz drei ein. Verhindern, dass sie Gruppenschlusslicht wurden, konnte der SV Einheit Güstrow auch dies Jahr nicht.
Da auch um die Plätze 5 bis 8 in der Folge überkreuz gespielt wurde, war zunächst egal, ob man Dritter oder Vierter der Vorrunde war. Einheit konnte gegen Kuhs deren Führung dreimal ausgleichen, doch war die Spielzeit zu lang für die von Verletzungen gebeutelten Güstrower. Fünf Mal schlug es noch bei dem in dieser Partie von Gunnar Sachse gehüteten Kasten ein und endete so 3:8. Im Parallelspiel bezwang Veritas Wittenberge den TSV Bützow mit 6:2 deutlich. Ergo kam es in der Folge jeweils zu den Partien der Staffeldritten und Staffelvierten gegeneinander.

Im ersten Halbfinale ging der FC Aufbau Sternberg zeitig in Führung. Der ETSV fand lange kein Mittel in dem von Taktik geprägten Spiel gegen tiefstehende Aufbauspieler. Drei Minuten vor Ultimo glich Andreas Bitterling für die Lokeleven aus und setzte 4 Sekunden vor dem Ende der Partie den entscheidenden K.O. zum 2:1 Sieg. Im zweiten Halbfinale lieferte sich beide Rostocker Teams ein hochklassiges Match. Fiko ging in Führung und nutzte in der Folge die Fehler gegen den dann aufgerückten ESV Lok Rostock gnadenlos aus. Am Ende stand ein sicheres 3:0 zur Buche.
Der SV Einheit war im Spiel um die rote Laterne nicht mehr spielfähig und verzichtete auf das Antreten. Also wurde der TSV Bützow Siebter. Eine klasse Partie lieferten auch Kuhs gegen Wittenberge ab, mit dem glücklicheren Ende beim 3:2 für Kuhs. Das kleine Finale brachte das einzige Remis des Abends und folglich das Penalty-Schießen. Hierbei waren die Sternberger etwas abgezockter und holten nach dem 4:3 Bronze gegen Lok Rostock.

Das Finale hatte es als erstes Spiel der Vorrunde bereits gegeben. Der ETSV traf erneut auf Fiko Rostock, die einen bärenstarken Eindruck hinterließen. Die Güstrower gingen in Führung, bauten diese aus, doch Fiko blieb dran. Kleine Fouls und Provokationen waren ebenso an der Tagesordnung wie eine Zweiminutenstrafe für jede Seite. Mit dem 3:1 war die Partie zwar vorentschieden, doch die Spannung blieb bis zum Ende der 1-minütigen Nachspielzeit. Dann hatte es der ETSV nach dem 4:2 Sieg zum zweiten Mal die Turnierhistorie geschafft, das eigene Turnier zu gewinnen.
Die drei Referees Erich Schilling, Martin Kuhardt und Ole Schuller hatten in den 20 Partien wenig bis gar keine Probleme.

Der ETSV Güstrow möchte sich bei allen Sponsoren, ohne die es nicht möglich wäre, das Turnier in dieser Form durchzuführen, bedanken und sendet hiermit Weihnachtsgrüße.

Enstand:
1.ETSV Güstrow (Wanderpokal „gläserne Lok“)
2.SG Fiko Rostock
3.FC Aufbau Sternberg
4.ESV Lok Rostock
5.FZ Kuhs
6.Veritas Wittenberge
7.TSV Bützow
8.SV Einheit Güstrow (Wanderpokal „rote Laterne“)

Einzelprämierungen:
Torerzielung mit dem schärfsten Schuss: Ronny Tolksdorf (FZ Kuhs), Wagenhammer von der Bahn
Spaßbremse: Robin Haase (Veritas Wittenberge), einen Hemmschuh von der Bahn
Unglücklichste Torwartparade: Olaf Harmann (TSV Bützow), die Bahnschranke
Torschützenkönig (10 von 98): Robin Haase (Veritas Wittenberge), ein Schraubendreher-Set
Bester Spieler: Karsten Hildebrandt (FC Aufbau Sternberg), den Oskar
Bester Torwart: Axel Heck (SG Fiko Rostock), ein Paar TW-Handschuhe

ETSV Güstrow: Axel Güldenpenning, Maik Schmidt (1), Christian Schultze (2), Tom Suckow (3), Andreas Bitterling (2), Mathias Rüsing, Slawomir Paslek (3), Jaroslaw Babiarz, Danny Pawlak, Mario Dzubiel (2), Peter Ahlberg, Stephan Murr, Steffen Krumm
SG Fiko Rostock: Axel Heck, Holger Ogoreck (2), Andreas Lüth (4), Dirk Schrock (1), Mathias Ott (5), Mario Schwarck (4), Kristian Koper (3)
FC Aufbau Sternberg:
Thomas Doliges, Arne Dietrich, Mathias Rackow (2), Rolf Brümmer, Steffan Schwarz (2), Andreas Stöcker (1), Rene Kraus, Karsten Hildebrandt (1)
ESV Lok Rostock:
Rene Formalla, Dirk Zeiser (2), Kai-Uwe Glause (1), Maik Hensel (3), Markus Herdin, Steffen Burmeister, Christinan Pollex (9), Uwe Dittrich
FZ Kuhs:
Rene Bukowski, Swen Langschwager, Ronny Tolksdorf (3), Volker Seewald, Peter Josewich (3), Sven Rabold (5), Matthias Moll (7), Tobias Hagen
Veritas Wittenberge:
Rene Möhnsing, Robin Haase (10), Maik Feilert, Marco Gehrke, Carsten Wenschauer (1), Steffen Stolz (2), Manfred Wolter (1)
TSV Bützow:
Olaf Harmann, Christian Frank, Andreas Runge (1), Silvio Skudel (2), Giso Boddin, Jens Fraß (1), Michael Franke, Mathias Sill (1), Jörg Illgen (war bei allen 9 Turnieren dabei!!!)
SV Einheit Güstrow:
Rene Samotia, Ronny Fritsch (1), Matthias Schneider (4), Marcel Pupke, Jörg Bannier, Wolfgang Drews, Tino Lorenz, Gunnar Sachse

Olaf Kettner

 

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