04.02.2012: Sechster Lokschuppen Pokal erneut ein Erfolg PDF Drucken E-Mail

Der FC Aufbau Sternberg gewann den 6. Lokschuppen Pokal und der ETSV wurde Zweiter und Hallenstadtmeister. Mit ihrer vierten Teilnahme holten sie zum großen Schlag aus und gewannen am Samstag, den 04.02.2012 verdient den Wanderpokal „Gläserne Lokomotive“. Im Finale gingen die Sternberger mit dem ersten Angriff in Führung und spielten weiter offensiv. Der gastgebende ETSV Güstrow konnte zu keinem Zeitpunkt in diesem Spiel an die zuvor erbrachten guten Leistungen anknüpfen und musste Mitte der Spielzeit von 11:33 Minuten das 0:2 und damit eine Vorentscheidung erdulden. Das 0:3 in der Schlussminute war relativ bedeutungslos, zeigte jedoch die Deutlichkeit des Sieges des FC Aufbau.

Beide Teams bestimmten deutlich das Niveau der Staffel A und trennten sich im Staffelspiel remis. Der ETSV spielte stark auf und bezwang die drei (vier) anderen Gruppengegner, holte neben den 13 Punkten, die Hallenstadtmeisterschaft und auch den Staffelsieg. Sternberg kassierte im Spiel gegen den Güstrower SC Sekunden vor dem Abpfiff den Ausgleich und kam mit zwei Unentschieden auf 11 Punkte und als Zweiter der Staffel ins Halbfinale. Der TSV Bützow, zweimaliger Sieger des Lokschuppen Pokals, unterlag den beiden vor ihm platzierten und gewann den Rest. Sie kamen so auf 9 Punkte und den dritten Staffelplatz. Der GSC enttäuschte in dieser Staffel. Als Mitfavorit gehandelt, kam das Team mit zwei erspielten Remisen und den drei Punkte gegen den TSV Stein auf 5 Punkte und den vierten Platz, sowie die vakante Vizehallenstadtmeisterschaft der ü 35. Der SV Einheit Güstrow trennte sich zwar 2:2 vom GSC, musste aber ansonsten deutliche Niederlagen einstecken und wurde Fünfter der Staffel A. Der TSV Stein (bei Kiel) sagte sehr kurzfristig ab und so wurde jede Partie 0:3 gegen Stein gewertet.

Bei der Hallenstadtmeisterschaft, wo in Staffel A nur die Ergebnisse der drei Güstrower Teams gewertet wurden, setzte sich der gastgebende ETSV Güstrow mit zwei Siegen durch. War das 4:3 gegen den GSC etwas glücklich, folgten mit dem 5:0 über Einheit die Kür und die vakante Meisterschaft. Der GSC trennte sich von Einheit legendär 2:2 und wurde auf Grund der besseren Tordifferenz Vizehallenstadtmeister Güstrows.

In der Staffel B lief zu Beginn alles auf einen Dreikampf hinaus. Der Pokalverteidiger vom ESV Lok Rostock begann mit zwei souveränen Siegen und einem Unentschieden, lies dann Federn und holte nichts mehr. Mit 7 Punkten war das Halbfinale verpasst und auf Grund der Tordifferenz wurden sie „nur“ Gruppen-Vierter. Vorjahrsfinalist FZ Kuhs begann ebenfalls mit zwei Siegen, unterlag dann dem späteren Staffelsieger und holte danach noch vier Punkte. Dies bedeutete insgesamt 10 Punkte und als Staffel-Zweiter das Erreichen des Halbfinals. Unsere brandenburgischen Gäste von Veritas Wittenberge holten vier Siege und mit 12 Punkte sicher den Staffelsieg. Die einzige Niederlage in der Staffel fügte ihnen der Laager SV 03 zu, die auf der Zielgeraden auf 7 Punkte kamen, die bessere Tordifferenz als die Rostocker aufwiesen und so selbst Dritter der Staffel wurden. Der TSV Thürkow holte 4 Punkte und belegte Staffelrang fünf. Der Vorjahrs-Vierte vom K&K Team Suckow ging mit „nur“ 2 Punkten sang- und klanglos unter und erlangte kampflos den Wanderpokal „Rote Laterne“.

Im ersten Halbfinale spielte der ETSV erneut stark und lies den FK Kuhs kaum Entfaltungsmöglichkeiten. Am Ende stand ein jederzeit verdiente 2:0 Erfolg und damit Finaleinzug der Lokjungs. Veritas Wittenberge ging im zweiten Halbfinale sehr zeitig in 1:0 in Front. Der FC Aufbau Sternberg gewann jedoch mehr und mehr die Kontrolle über das Spiel und drehte dies dann mit 3:1 doch recht souverän.

Der TSV Thürkow bezwang den SV Einheit Güstrow mit 3:2 und wurde so Neuter. Pokalverteidiger ESV Lok Rostock gewann gegen den GSC mit 5:3 und wurde vor den Güstrowern Siebter. Mit dem knappsten aller Sieg, also 1:0, bezwang der TSV Bützow den Laager SV und holte so Platz 5. Im kleinen Finale setzte sich Veritas gegen Kuhs mit 3:1 durch und wurde Dritter.

Ein Dank gilt neben den drei Referees, die zum Gelingen dieses Events beigetragen heben, vor allem den Sponsoren des ETSV, ohne die dieses Turnier in dieser Form nie durchführbar wäre.

Bei der immer mit Spannung erwarteten Siegerehrung erhielten Vereine und Sportler folgende diverse Erinnerungspreise:

ETSV Güstrow, Urkunde zum Hallenstadtmeister
Silvio Skudel (TSV Bützow), der Hammer – für das schönste, schärfste Tor
Dirk Zeiser (LOK Rostock), Torschützenkönig mit 8 von 133 Treffern - Akkuschrauber
FZ Kuhs, die goldene Ananas für den Platz nach den Pokalen (4.)
Uwe Steiner (Veritas), Bohrmaschine für den besten Spieler
Bernd Hanitsch (TSV Stein, ETSV), das blaue Licht - als einziger Kieler in der Halle und dies für den ETSV sportlich top
Oliver Martens (Einheit), die Bahnschranke – selbsterklärend, wenn es für einen Torwart ist
Carsten Waßmann (ETSV), die Rennschnecke – der Renner des Turniers

Die Ergebnisse pur:

Staffel A: Bützow-ETSV 0:2 | Stein-GSC 0:3 |Sternberg-Einheit 6:0 | ETSV-Stein 3:0 | Einheit-Bützow 1:5 | GSC-Sternberg 1:1 | Stein-Einheit 0:3 | Bützow-Sternberg 3:6 | ETSV-GSC 4:3 | Sternberg-Stein 3:0 | Einheit-ETSV 0:5 | GSC-Bützow 1:3 | ETSV-Sternberg 1:1 | Bützow-Stein 3:0 | Einheit-GSC 2:2

Staffel B: Rostock-Laage 2:1 | Kuhs-Suckow 2:0 | Thürkow-Veritas 0:3 | Laage-Kuhs 1:2 | Rostock-Thürkow 2:0 | Veritas-Suckow 4:3 | Thürkow-Laage 1:4 | Kuhs-Veritas 2:3 | Suckow-Rostock 2:2 | Laage-Veritas 1:0 | Rostock-Kuhs 1:2 | Thürkow-Suckow 2:1 | Veritas-Rostock 5:3 | Suckow-Laage 4:4 | Kuhs-Thürkow 1:1

1. Halbfinale: ETSV Güstrow – FZ Kuhs 2:0
2. Halbfinale: Veritas Wittenberge – FC Aufbau Sternberg 1:3

Spiel um die Rote Laterne (Platz 11 und 12): K&K Team Suckow, kampflos
Spiel um Platz 9: SV Einheit Güstrow – TSV Thürkow 2:3
Spiel um Platz 7: ESV Lok Rostock – Güstrower SC 5:3
Spiel um Platz 5: TSV Bützow – Laager SV 1:0
Spiel um Platz 3: Veritas Wittenberge – FK Kuhs 3:1
Endspiel um die „gläserne Lok“: ETSV – FC Aufbau Sternberg 0:3

Olaf Kettner

 

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