18.09.2011: SV 90 Lohmen – ETSV Güstrow 0:5 (0:2) PDF Drucken E-Mail

18. Spieltag: Lok-Stürmer schlagen Lohmen souverän im Alleingang

Mit dem Comeback von René Röpcke im Team wollte der ETSV zum Ende der Saison einen Sieg in Lohmen einfahren. In der Anfangsphase der Partie ist von den Gästen ein schönes Kurzpassspiel zu sehen, aber die nötige Gefahr im Strafraum der Gastgeber fehlte bislang.

Nach 10 Minuten setzte Mario Dzubiel nach einer Ecke von Andreas Bitterling die erste Möglichkeit des Spiels per Kopf über das Tor der Lohmener. Ein weiteres Beispiel für die bisherige Harmlosigkeit vor dem Tor der Gastgeber ist eine verunglückte Flanke von Maik Thal. In einer Kontersituation 2 gegen 2 ging die Flanke mit seinem schwachen rechten Fuß daneben. Nach 25 Spielminuten wurde das Comeback von Röpcke mit dem 1:0 für den ETSV erfolgreich. Eine Ecke von der linken Seite durch Sturmkollege Tom Suckow setzte Röpcke den Ball sehenswert mit dem Kopf in die rechte Ecke des Lohmener Kastens. Super Tor.

Nur wenige Minuten später war das Sturmduo wieder aktiv. Suckow setzt sich stark auf der rechten Seite durch, spielt den Pass genau quer auf den freien Röpcke, der sicher zur 2:0 Führung einschiebt. Kurz vor der Halbzeitpause wurde Dzubiel mit Glück nur mit Gelb nach einem Scharmützel mit einem Gegenspieler bestraft. Dank der milden Strafauslegung von Schiedsrichter Sepp Hübner ging es mit jeweils elf Spielern in die Kabine. Dzubiel wurde zur Sicherheit durch Swen Langschwager ersetzt.

In der zweiten Hälfte zeigten sich die Gastgeber aus Lohmen öfter vor dem Tor des ETSV. In der 45. Minute die erste Chance im zweiten Durchgang. Einen scharfen Schuss von Suckow kann der Lohmener Torwart Arndt aber gut parieren. Kurz später die Möglichkeit auf der Gegenseite. Küßners Torversuch können Axel „Bua“ Güldenpenning und Carsten Waßmann gemeinsam im letzten Moment vereiteln. Lohmens Küßner kommt langsam in Fahrt und hatte nur zwei Minuten später die nächste Gelegenheit, die aber viel zu zentral auf den Kasten der Gäste kam und Bua vor keiner großen Aufgabe stellte.

Wie es so oft im Fußball ist, werden ausgelassene Möglichkeiten in der eigenen Hälfte bestraft. Ein Solo von Suckow gegen drei Mann schloss er mit einem Schuß in die rechte untere Ecke zum 3:0 ab. Im weiteren Verlauf drängten die Gastgeber auf den Ehrentreffer. Doch der starke Bua im Tor des Lok-Teams rettet zweimal nacheinander sehenswert die Null im Ergebnis, was von den Rängen mit „Weltklasse“ skandiert wurde. In der Schlussphase stand die ETSV-Offensive wieder im Mittelpunkt des Geschehens.

In der 65. Minute machte Röpcke sein drittes Tor beim Comeback. Nach einer Flanke vom Lokführer Dir-Oliver Westphal stand Röpcke am langen Pfosten frei und hatte keine Schwierigkeiten mehr. Kurz vor Schluss zeigte sich mal ein Mittelfeldspieler offensiv vor dem Kasten der Gastgeber, doch Bitterling vergab frei vorm Tor die Chance auf das fünfte Tor. Besser machte es Suckow mit dem Schlusspfiff. Nach einem Zusammenspiel mit Dreifachtorschützen Röpcke umspielt Suckow seinen Gegenspieler und setze das Leder nach Stürmermanier satt in die Maschen. 5:0! Gleichzeitig der Endstand.

Fazit: Beim Comeback von Röpcke zeigte sich die Offensive der Lokomotive aus Güstrow sehr stark. Herauszuheben ist auch Bua, der sich mit sehenswerten Paraden das Prädikat „Weltklasse“ am heutigen Tage verdient hat.

Der ETSV spielte mit: Bua – Westphal, Waßmann, Hanke, Thal – Bitterling, Mater, Ahlberg, Dzubiel (36. Langschwager) – Röpcke, Suckow

 

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