27.05.2011: ETSV Güstrow – SV 90 Lohmen 4:0 (2:0) PDF Drucken E-Mail

9. Spieltag: Zum Ende der Hinserie noch einmal souverän

Die Lokomotive wollte an die letzten positiven Wochen anknüpfen und setzte dies auf dem Platz in die Tat um. Der Gegner, obwohl fast alles was Rang und Schulden hat an Bord, hatte „Auf Borwinseck“ in den letzten Jahren nichts zu bestellen und das sollte auch heute so bleiben.

Nachdem die Lokomotive etwas langsamer in Fahrt kam, ging ab der 8. Minute die Post richtig ab. Beim Zuspiel von Mario Dzubiel diagonal in den Strafraum, versemmelte der durchgestartete Andreas Bitterling die Chance knapp. Drei Minuten darauf folgte eine Kombination von Matthias Ramm, Adrian Thurau und Andreas Wohlfeil. Letzterer war dann allein vor Keeper Arndt, knallte das Leder aber direkt zentral über den Querbalken. Kurz darauf gab es Freistoss aus dem Mittelkreis, von Carsten Waßmann getreten, und den versenkte Dzubiel überlegt per Kopf ins lange Eck zum 1:0 in der 13. Minute.

Die beiden besten Minuten im gesamten Spiel hatten nun die Gäste und brachten die ETSV-Abwehr richtig ins Schwimmen, aber nicht zum Absaufen. Denn auch daraus entstand ein Konter mit Thurau, dessen Abschluss leider etwas zu schwach war. Der Gastgeber lies es nun einen Tick ruhiger angehen, ohne in Verlegenheit zu kommen. Spätestens als Waßmann den Ball zentral über die Mittellinie führte und in den Lauf von Häsi Wohlfeil spielte, jener seine Gegenspieler abschüttelte und mit ein klein wenig Glück zum 2:0 in der 25. Minute traf, war eine Vorentscheidung gefallen. Die Gäste verstärkten ihre Defensive und so gab es keine Torchancen mehr bis zur Pause.

Nach dem Seitenwechsel übernahm der Gastgeber sofort die Initiative auf dem Platz. In der 41. Minute nahm Wohlfeil eine Bitterling-Flanke direkt, verzog ebenso knapp wie drei Minuten darauf Dzubiel. Jener erahnte einen Fehler der Lohmener Abwehrspieler. Nur eine Minute darauf konnte erneut gejubelt werden. Dzubiel führte einen Einwurf von der rechten Seite schnell aus und warf in den Lauf von Andre Mater. Jener war durchgestartet und bekam das Leder bereits im Strafraum auf den Fuß. Fast ohne Gegner lief er auf den Lohmener Keeper zu und verwandelte aus nicht einmal fünf Metern flach zum 3:0.

Den Endstand stellte der ETSV in der 52. Minute her. Wieder ein Freistoss von Waßmann auf den Kopf von Dzubiel, allerdings zu weit rechts um selbst zuvollenden, legte jener quer. Gleich mehrere Lokjungs hatten die Einschussmöglichkeit, Oldie Toni Thurau setzte sich mit Grätsche resolut durch und traf zum 4:0. Ein faires Spiel und ohne Karten für den Gastgeber musste doch mit 10 Spielern beendet werden, weil drei leichte Verletzungen nur durch zwei Wechselspieler abgefangen werden konnten.

Fazit: Ein absolut, auch in dieser Höhe verdienter Dreier. Lohmen hinterließ einen schwachen Eindruck, jedoch hat der ETSV dies auch erzwungen.

Für den ETSV spielten: Axel „Bua“ Güldenpenning, Holger „Tempofußball“ Voigt, Carsten Waßmann, Peter „Ali“ Ahlberg (ab 55. Maik Thal), Thomas „Lupe“ Lübstorf, Andre Mater (ab 55. Swen „AJ“ Langschwager), Andreas „Andy“ Bitterling, Mario Dzubiel, Andreas „Häsi“ Wohlfeil, Matthias „Rammi“ Ramm, Adrian „Toni“ Thurau

Olaf Kettner

 

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