24.05.2006: ETSV Güstrow – SV 90 Lohmen 8:0 (4:0) PDF Drucken E-Mail

9. Spieltag: Überlegener Sieg gegen harmlose Lohmener

Das Spiel begann der ETSV gegen nur zehn Lohmener Spieler wie die Feuerwehr. Der nach langer Zeit wieder mitspielende Schreiner sorgte mit seinem Kopfballtor, nach einer präzisen Flanke von Ramm, in der 3. Minute für einen furiosen Auftakt. Das nächste Tor ließ nicht lange auf sich warten. Wieder war Ramm der Vorbereiter, als er von der Grundlinie auf Wittenburg zurückpasste und der mit Direktschuss keine Mühe hatte und in der 4. Minute zum 2:0 erhöhte. In der 13. Minute erhöhte Ramm auf 3:0 für den ETSV. Wohlfeil setzte einer seiner unnachahmlichen Solos an, tankte sich in den Strafraum durch und den überlegten Querpass nutzte Ramm mit Übersicht.

Jetzt endlich kam auf Lohmener Seite der 11. Mann auf das Spielfeld, was ihnen aber nicht viel brachte. Zu überlegen war das Spiel gegen die heute harmlosen Lohmener. Sie hatten nun nur noch ein Ziel, das Spiel mit erhobenem Haupt zu verlassen und sich nicht kampflos zu ergeben. Das Halbzeitergebnis von 4:0 erzielte in der 29. Minute Ramm. Wittenburg setzte sich auf der rechten Seite gegen "Pele" Kainath durch und seinen Rückpass vollendete Ramm wieder ohne Mühe.

Zur Halbzeit wechselte man auf ETSV-Seite munter durch. Heute sollte in der von Köhler geleiteten Abwehr nichts anbrennen. Einen spielerischen Einbruch sollte es nicht geben. Das einzige Manko war, dass die zahlreichen Chancen nicht konsequent genutzt wurden.

Ein Sololauf von Ramm stellte zwischenzeitlich das 5:0 in der 42. Minute dar. Nun musste man bis zur 58. Minute warten ehe Thalmann endlich wieder eine Chance nutzte. Ein Zuspiel von Labus konnte er aus Nahdistanz verwerten, das ihn in den nächsten Spielen das nötige Selbstbewusstsein zurückgeben sollte.

In der 65. Minute kam auch Kanneberg zu seinem ersten Tor. Einen noch vom Torwart abgewehrten Kopfball von Ramm drückte er konsequent über die Torlinie. Das Tor muss ihn wohl so beflügelt haben, dass er in der 66. Minute ein schönes Solo in den Strafraum ansetzte und sein Querpass Ramm zum Endstand von 8:0 nur noch einschieben brauchte. Mit mehr Konsequenz hätte der ETSV heute auch zweistellig gewinnen können, was den tapferen Lohmener wohl zu hart getroffen hätte.

Fazit: Ein Sieg für die so genannte Seele, das man aber nicht überbewerten sollte. Ein Aufwärtstrend ist zu erkennen, den es in dem nächsten Spiel gegen den Ortsrivalen VfL Grün-Gold Güstrow zu bestätigen gilt.

Der ETSV spielte mit: Quasdorf, Westphal, Hanke, Köhler, Kulms (Voigt), Schröder (Ziemann), Schreiner (Labus), Wittenburg (Kanneberg), Ramm, Thalmann

Frank Brunsendorf

 

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